Filme

 

Von Anarcho-Rock bis Zypressenallee

 
 

Falterwelten

5 x 14 Minuten im Auftrag des ZDF
 
1. Mottenjagd im Regenwald Thailand / Ecuador
 
Thomas Ihle ist vor zehn Jahren nach Thailand ausgewandert. Sein Geld verdient der Abenteurer mit der Jagd auf Motten und andere Insekten. Wir begleiten Thomas auf einer Expedition in den thailändischen Dschungel. Parallel erzählen wir von Belén Mena, eine junge Designerin aus Quito. Sie lässt sich in einem Regenwald von Nachtfaltern inspirieren und erschafft mit deren Hilfe eine eigene Designsprache, die aus der enormen Artenvielfalt Ecuadors schöpft.
 

2. Die Monarchen kommen!   USA / Mexiko
 
Jedes Jahr unternimmt eine neue Generation von Schmetterlingen eine unglaubliche Reise über den nordamerikanischen Kontinent. Millionen von Monarchfaltern fliegen 3.000 Kilometer von den Großen Seen im Grenzgebiet von Kanada und den USA bis in das Hochland Zentralmexikos. Dort überwintern die Falter in riesigen Trauben an den Bäumen. Wir haben ihren Zug von Chicago durch den Mittleren Westen bis in das Reservat El Rosario begleitet und uns von Experten das Naturphänomen erklären lassen.
 

3. Von der Leidenschaft des Sammelns Österreich / Deutschland
 
Das Sammeln von Schmetterlingen in Glasvitrinen war lange Zeit recht populär. Mittlerweile ist so etwas eher verpönt. In Wien treffen wir zwei Menschen, die viel mit dem Sammeln von Schmetterlingen zu tun haben. Dr. Martin Lödl war schon als Junge ein leidenschaftlicher Sammler und leitet mittlerweile eine der größten Insekten-sammlungen der Welt. Sein Arbeitsplatz, das Naturhistorische Museum in Wien gehört vielleicht zu den eindrucksvollsten Orten in Europa. Weniger enthusiastisch sieht Hildegard Winkler das Insekten sammeln. Die promovierte Germanistin hat einen einmaligen Laden toter Falter und Käfer von Vater- und Großvater geerbt. Mit herrlichem Wiener Charme und Schmäh kommentiert sie die Leidenschaft des Sammelns.
 

4. Vom feinen Faden   Thailand
 
Etwa achttausend Raupen sterben in ihren Kokons für ein Abendkleid aus Seide. Wir verfolgen in Thailand die Arbeitsschritte eines Handwerks, das vor mehreren tausend Jahren in China erfunden wurde: die Seidenherstellung. Beginnend mit den gefräßigen Seidenspinner-Raupen die drei mal täglich von einem Ehepaar im Nordosten Thailands gefüttert werden über die Spinner- und Webereien eines Großbetriebs bis zum Treffen mit einem Textildesigner und einem Model in Bangkok erzählen wir die Erfolgs-geschichte des faszinierenden Naturstoffs Seide.
 

5. Die Natur als Vorbild    Großbritannien
 
Bei der Bionik arbeiten Wissenschaftler und Ingenieure daran, die Natur für neue Entwicklungen zum Vorbild zu nehmen. Dass auch Nachtfalter und Schmetterlinge  interessante Vorbilder sein können, erzählen wir in unserem Kurzfilm über Labors in den englischen Kult-Universitätsstädten Cambridge und Oxford.
 
Während in Cambridge der Physiker Uli Stein mit seinem Forschungsteam den schillernden Effekt des tropischen Morpho-Falters im Nanobereich erkundet, interessieren sich die Forscher in Oxford für andere Eigenschaften der Insekten.
 
So untersucht die „Silk-Group“ von Professor Fritz Vollrath die Seidenherstellung von Raupen und Spinnen und die „Flight Group“ von Dr. Richard Bomphrey schickt Nachtfalter durch den Windkanal um eines Tages Minicopter mit deren Eigenschaften bauen zu können. Verblüffend, zu welchen Leistungen die kleinen Insekten fähig sind.  

 
Buch & Regie: Christoph Schuch
 
Kamera:
Philip Flämig (Thailand, Österreich) ,
Marcus Lenz (USA, Ecuador, Mexiko & England)
 
Ton:
Tobias Schinko (USA, Thailand, Österreich)
Christopher Zahlten (Mexiko, England)
 
Sprecher:
Matthias Keller
 
Schnitt:
Stefan Heintzenberg
 
Redaktion:
Silvia Menzel ZDFinfo
 
Produktion:
AVANTI-FILM
 

Link zur ZDF-Mediathek
 


     

Unsere Stimme

Ein Phänomen und seine Erforschung
 
Unsere Stimme erzählt von der Faszination eines „Werkzeugs“, das wir tagtäglich benutzen und für selbstverständlich halten, eben UNSERE STIMME.
Der Film begibt sich auf eine Reise zu Menschen, die sich auf ganz unterschiedliche Weise mit dem Phänomen der menschlichen Stimme befassen.
So erhält der Zuschauer einen Einblick in seinen eigenen Körper und in die Arbeitsweisen von Stimmforschern, Stimmtrainern, Sängern und Sprechern, unter ihnen z.B. Christian Brückner, der deutsche Synchronsprecher von Robert de Niro und Erzähler zahlreicher Hörbücher und Dokumentarfilme. Als Sänger sind u.a. der Leipziger Thomanerchor und David Bowie zu sehen und zu hören.
 
Die 30-minütige Dokumentation entstand für den Wissenschaftssendeplatz hitec bei 3sat in Zusammenarbeit mit meinem Bruder Thomas Schuch (Kamera & Produktion Gicacomo Film) sowie dem Dirigenten Thomas Hanelt (Buch).
 
Regie: Christoph Schuch
Buch: Thomas Hanelt
Co-Autor: Christoph Schuch
Kamera: Thomas Schuch
Ton: Roby Güver, Mounir Daoubi
Schnitt: Petra Bereuter
Sprecher: Hans Henrik Wöhler
Animationen: Upstart! Media, Andrei Kramer
Produzent: Thomas Schuch giacomo-film, www.giacomo-film.de
Redaktion: Catrin Powell zdf, 3sat
     

Das Rätsel von Tunguska

Was löste am 30. Juni 1908 die größte Explosion in der Geschichte der Menschheit aus?
Christoph Schuch & Co gehen dieser spannenden Frage einhundert Jahre nach der Tunguska Katastrophe in verschiedenen Ländern nach. Ihre Suche führt sie zu Forschern in Deutschland, Italien, den USA und ins Impaktgebiet nach Sibirien.
 
Deutschland 2008, 43 Minuten
 
Regie: Christoph Schuch
Buch: Ute Mügge Lauterbach & Christoph Schuch
Kamera: Philip Flämig
Ton: Hans Warth
Schnitt: Stefan Heintzenberg
Musik: Georg Reichelt
Mitarbeit: Christopher Zahlten
Animationen: Upstart Media
Produzent: Andrzej Klamt, www.halbtotalfilm.de
Redaktion: Catrin Powell
 
DAS RÄTSEL VON TUNGUSKA bzw. die halbstündige Variante WAS GESCHAH IN TUNGUSKA? liefen seit 2008 mehrmals im TV und haben die Zuschauergrenze von 3 Millionen überschritten.
Auf dem 4th International Science Film Festival of Athens erhielt 2009 unsere englische Version BIG BANG IN TUNGUSKA eine „lobende Erwähnung“.
     

Self-Made Paradise

Ein Roadmovie durch die Welt finnischer Künstler
 
Mit dem Kameramann Marcus Lenz und dem Tonmeister Peter Carstens drehte Christoph Schuch im Sommer 2006 in Finnland den programmfüllenden Dokumentarfilm SELF-MADE PARADISE.
„Drei deutsche Filmer besuchen in einem amerikanischen Wagen fünf finnische Künstler“ könnte man das Projekt kurz und lapidar beschreiben.
Natürlich geht es um viel mehr, es geht um interessante Menschen an ungewöhnlichen Orten die ihren eigenen Weg gefunden haben wie sie leben und arbeiten möchten.
Ein dokumentarisches Roadmovie das auf einer Ostseefähre beginnt und in Lappland endet.
 
Self-Made Paradise, Deutschland 2007, 84 Min.
Finnisch mit deutschen bzw. englischen Untertiteln
 
Buch + Regie: Christoph Schuch
Kamera: Marcus Lenz
Ton: Peter Carstens
Schnitt: Eva Voosen
Musik: Georg Reichelt + Alexander Sonntag
Produktion: Avanti-Film
Unterstützt von der Hessischen Filmförderung und der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen
 

„Ein faszinierendes Roadmovie“ Wiesbadener Kurier
 
„Schuchs Film ist eine heitere, sonnendurchflutete, milde exzentrische Ode an das Leben und die Lust an der Selbstverwirklichung....“ Kino-Zeit

 
Komplette Filmkritik und Kinotrailer:
http://www.kino-zeit.de/filme/self-made-paradise
     

Spirituelle Feste

Die Reiterwallfahrt von San Pedro
 
Wie zelebrieren und leben Europäer zu Beginn des 21. Jahrhunderts ihren Glauben? Dieser Frage geht Christoph Schuch mit Co-Autorin Susanne Binninger im Auftrag der U5 Filmproduktion für ZDF-Arte nach. Der Pilotfilm für die Arte Reihe „Gesichter Europas“ begleitet den Naturschützer und Familienvater Manuel Cerdan auf einer Reiterwallfahrt durch das katholische und geographische Zentrum Spaniens.
Kamera: Marcus Lenz
Schnitt: Heike Müller
Musik: Stefan Varga
Redaktion: Ann-Kathrin Hornberger
2006
     

Bauen auf Vergangenheit

Stilwerk Hamburg
 
Für ARTE realisierte Christoph Schuch mit der Hamburger BILDSCHÖN FILMPRODUKTION im Auftrag des NDR eine halbstündige Dokumentation über die Geschichte eines ungewöhnlichen Gebäudes im Hamburger Hafen.
Der Film zeigt den Umbau der ehemaligen Mälzerei Naefeke zu einem stilvollen Designerkaufhaus. Im Focus des Architekturfilms liegen auch die städtebaulichen Veränderungen am Elbufer in Hamburg Altona.
Kamera: Uli Fischer
Steadycam: Richard Kubisch
Schnitt: Andrea Stabenow
Redaktion: Christiane Hinz
2005
     

Gärten am Rhein

Christoph Schuch stellt mit seinem Bruder Thomas Schuch (Kamera) für die Ilona Grundmann Filmproduction eine Auswahl der schönsten Gärten entlang des Rheins in Rheinland-Pfalz vor. Entstanden ist eine sonnige Mischung aus historischen und zeitgenössischen Gärten, schönen Festen sowie künstlerischen Projekten .Der Film ist der Beitrag des SWR Mainz zu der achtteiligen, internationalen Serie.
Schnitt: Stefan Heinzenberg
Musik: Georg Reichelt
Redaktion: Achim Streit
2005
     

Der Traum ist aus

oder Die Erben der Scherben
 
Die Rockband TON STEINE SCHERBEN und ihre Fans träumten von einer klassenlosen Gesellschaft.
Was ist von den Träumen und Idealen der "68er-Generation" geblieben?
Wie arbeiten in Deutschland heutige Rock-oder Hip-Hopp-Bands mit kritischem Anspruch?
Buch & Regie: Christoph Schuch, Kamera: Thomas Schuch, Ton: Jörg Möbus, Philip Gnadt, Schnitt: Christoph Schuch, Sven Ritzkowski.
35 mm, 92 Minuten, 2001
 
-> Ausführliche Informationen
     

Neue Gartenkunst

Der Garten ist die Schnittstelle von Kultur & Natur. Um Gärten ranken sich seit Jahrhunderten Geheimnisse und Geschichten. Welche Rolle Gärten am Beginn des 21. Jahrhunderts in einer urbanen Gesellschaft spielen, geht Christoph Schuch in Zusammenarbeit mit der Ilona Grundmann Filmproduction in einer mehrteiligen Serie für arte nach.
 
-> Ausführliche Informationen 'Filmreihe Neue Gartenkust'
     

Namibia-Rückkehr in ein neues Land

begleitet junge Namibianerinnen auf ihrem Weg durch die verschiedenen Kulturen. Als Kriegsflüchtlinge im Kindergartenalter in die DDR kommen, gründeten sie nach ihrer Rückkehr ins demokratische Namibia den Ossiclub in Windhoek.
Buch: Thomas und Christoph Schuch Kamera: Janne Busse Musik: Stefan Varga
16 mm, 85 Minuten, 1997
 
Kritikauszug Kinema Kommunal:
”...Die Natürlichkeit und der Humor der ”Ex-DDRler” macht den Film zu einem nicht nur informativen, sondern auch unterhaltsamen Stück Zeitgeschichte. Seine große Qualität liegt nicht zuletzt in der Wahl seiner – für Dokumentarverhältnisse - unkonventionellen filmischen Mittel.”
     

Passion

porträtiert den Landwirt Frank Kranz, der immer wieder der Enge des Dorfes entflieht, um in die Glitzerwelten von Mode und Chansons in den verschiedensten Metropolen der Welt einzutauchen.
Kamera: Janne Busse Musik: Rachel Morrison.
35mm, schwarz-weiss,15 Minuten, 1996
     

Der Lesekönig

portätiert über mehrere Monate eine Aktion für das Lesen. Am Ende wird eines der teilnehmenden Schulkinder zur Lesekönigin gekrönt.
Kamera: Christoph Schuch
Video, 32 Minuten, 1995
     

Der Schatten des Waldes

erzählt in poetischen Bildern die Geschichte des größten europäischen Urwaldrests, der Puszca Bialowieza, an der Grenze von Polen und Weißrussland. Die Geschichte des Waldes steht für die bewegte Geschichte Polens.
Kamera: Andreas Giesecke, Musik: Stefan Varga.
16mm, 28 Minuten, 1994
     

Todesbilder

beschäftigt sich mit dem Motiv des Todes in der Modernen Kunst. Ausgehend von der Sammlung des Musems für Moderne Kunst Frankfurt am Main entstand, ein Film über Werke von Bruce Nauman, Andy Warhol, Christian Boltanski, Gerhard Richter und Arnulf Rainer.
Kamera: Uli Andreé, Musik: Einstürzende Neubauten u.a.
Beta SP, 47 Minuten, 1992
 
Jean-Christophe Amman: Nach diesem Film, so haben wir es alle empfunden, geht man nicht mehr zur Tagesordnung über. Bild, gesprochenes Wort, Musik, laufende Texte sind derart sensibel und eindringlich aufeinander abgestimmt, daß man sich im Nachhinein nur noch an die Wirkung erinnert, an das, was die Todesbilder in uns ausgelöst haben.
     

Stichpunkt Herz

ist ein Kurzfilm über Frauen, die von Schlagersängern verlassen wurden. Eine tragisch-komische Angelegenheit in schwarz-weiss.
Mit Gaby Krier, Michaela Hofmann und Michael Chauvistré. Kamera: Christoph Schuch.
16mm, 10 Minuten, 1991
     

 
• Der Filmemacher • Preise • Festivalteilnahme •



 
 


powered by polz :: visuelle kommunikation